Die Wartung der Bremsen läuft meist auf eine einzige Aufgabe hinaus: den Austausch der Bremsbeläge. Sie brauchen keinen Doktortitel im Maschinenbau, um die Warnzeichen zu erkennen. Scheibenbremsbeläge sind mit einem kleinen Metallstreifen ausgestattet, der als Verschleißanzeiger bezeichnet wird. Es handelt sich um ein einfaches, effektives Warnsystem.
Wenn das Reibmaterial ausreichend abgenutzt ist, berührt dieser Metallstreifen den Rotor. Das hört man sofort. Es ist ein hohes Quietschen. Dieses Geräusch ist das Signal Ihres Autos, dass Sie anhalten sollen. Sie benötigen neue Bremsbeläge.
Einige Bremssättel verfügen über eine Inspektionsöffnung. Durch dieses kleine Fenster können Sie das verbleibende Reibmaterial sehen, ohne das Rad ausbauen zu müssen. Überprüfen Sie es regelmäßig. Warten Sie nicht, bis der Lärm beginnt.

Wenn die Rotorreparaturlackierung tatsächlich Geld spart
Deep Scoring ist nicht nur ein kosmetischer Schaden. Es ist ein Symptom der Vernachlässigung. Wenn Sie einen verschlissenen Bremsbelag zu lange ignorieren, schleift sich die Metallträgerplatte in die Bremsscheibe ein. Es entstehen tiefe Rillen. Die Oberfläche wird beschädigt. Und dann gibt es Verwerfungen. Dann verliert der Rotor seine Ebenheit. Beim Anhalten spürt man es sofort im Pedal oder Lenkrad als Zittern.
Beide Probleme – tiefe Riefen und Verzug – können manchmal behoben werden, ohne dass neue Teile gekauft werden müssen. Der Vorgang wird Reparieren von Bremsscheiben genannt. Mechaniker nennen es auch Drehen oder Zerspanen. Die Maschine schabt eine dünne Schicht von beiden Seiten der Disc ab. Es stellt eine ebene, glatte Oberfläche wieder her. Die Bremsbeläge passen wieder auf das Metall. Es funktioniert.
Aber hier ist der Haken. Sie benötigen diesen Service nicht jedes Mal, wenn Sie Ihre Bremsbacken oder -beläge austauschen. Eine Nachbearbeitung ist nur erforderlich, wenn die Rotoren verzogen oder stark eingekerbt sind. Es öfter als nötig zu tun ist kontraproduktiv. Bei jedem Durchlauf der Drehmaschine wird Material abgetragen. Die Rotoren werden dünner.
Jede Scheibe hat eine vom Hersteller angegebene Mindestdicke. Unterschreitet man diese Grenze, ist der Rotor Schrott. Sie können es nicht weiter bearbeiten. Diese Spezifikation finden Sie im Werkstatthandbuch Ihres Fahrzeugs. Wenn Sie unsicher sind, messen Sie es. Raten Sie nicht.
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