Der Huracán Sterrato schien ein Fehler zu sein.
Oder vielleicht nur eine Spielerei.
Ein Supersportwagen? Auf Rallye-Reifen?
Wer hat das verlangt?
Aber dann fuhr es.
Und überraschenderweise war es tatsächlich eines der besten Autos, die Lamborghini seit Jahren gebaut hat. Den Leuten hat es gefallen. Vielleicht zu viel.
Jetzt hört die Marke nicht auf, darüber zu reden.
Federico Foschini – Lamborghinis Chef-Marketing- und Vertriebsmitarbeiter – sagte beim diesjährigen Goodwood Festival, dass man das Konzept nicht aufgeben werde.
Noch nicht.
Auf dem SUV ist bereits Schmutz
Im Mittelpunkt des Vortrags stand der neue Urus SE Performante. Es feierte sein Debüt in Goodwood, sah gemein aus, gebaut für Straßen und Geschwindigkeit.
Aber warte.
Es gibt einen „Rallye“-Modus.
Foschini sagte, dass die Besitzer diese Biester tatsächlich abseits des Asphalts nutzen. Wirklich.
„Wir haben Kunden, die auf dem Land wohnen. Wir haben Kunden, die das Auto zum Ziehen eines Anhängers mit Pferden nutzen.“
Es geht nicht nur um Straßenlärm und Rundenzeiten.
Es gibt Nachfrage. Echte Nachfrage.
Bekommt der Urus also als nächstes das Sterrato-Abzeichen?
Er wird es nicht versprechen.
Er wird sagen, dass die Lücke nicht groß ist.
Der Urus ist schon nah.
Nur andere Reifen. Ein anderes Setup. Die Plattform bewältigt es problemlos.
Der Trick ist die Überraschung
Lamborghini sagt, „unerwartet“ sei ein Markenwert.
Das ist eine korporative Art zu sagen: Verwirren Sie uns angenehm.
Der Sterrato hat das geschafft.
Noch einer?
Vielleicht.
Aber die Prioritäten sind im Moment chaotisch. Foschini hat weder ein Datum noch ein Datenblatt veröffentlicht.
Er sagte nur, dass sie es im Kopf behalten.
Hintergrundgeräusche. Warten auf den richtigen Moment.
Wird es der neue V8 sein? Ein rauerer SUV?
Schwer zu sagen.
Entscheidend ist, dass Lamborghini sich noch daran erinnert, wie man den Bürgersteig verlässt.
Und das ist irgendwie aufregend.
