Volkswagen ruft fast 44.000 Elektro-SUVs vom Typ ID.4 wegen möglicher Brandgefahr aufgrund defekter Batteriemodule zurück. Das Problem betrifft Fahrzeuge der Modelljahre 2023–2025, wobei sich der Rückruf auf US-Märkte und andere Regionen auswirkt, in denen der ID.4 verkauft wird.
Batteriedefekt erklärt
Der Rückruf ist darauf zurückzuführen, dass in bestimmten Batteriemodulen die Software „Self-Discharge Detention“ (SDD) fehlt. Ohne diese Software können die Batterien überhitzen und möglicherweise Feuer fangen. Während die genaue Ursache des Defekts noch untersucht wird, geht VW davon aus, dass Änderungen des Batterielieferanten dafür verantwortlich sind.
Bei diesem Problem geht es nicht nur um Sicherheit; es kann sich auch auf die Fahrzeugleistung auswirken. Wenn die Batterie ihres ID.4 defekt ist, bemerken Fahrer möglicherweise eine geringere Reichweite und eine geringere Leistung. Das Problem tritt auf, wenn sich die Batteriemodule selbst zu entladen beginnen und Strom verbraucht, selbst wenn das Fahrzeug nicht benutzt wird.
Was Eigentümer tun sollten
Volkswagen bietet eine kostenlose Inspektion bei Vertragshändlern an. Techniker prüfen den Batteriezustand und installieren das erforderliche SDD-Softwareupdate. Werden beschädigte Batteriemodule festgestellt, werden diese kostenlos für den Besitzer ausgetauscht. Dieser Rückruf ist besonders bedeutsam, da er die Herausforderungen bei der Gewährleistung der Qualitätskontrolle in komplexen Batteriesystemen für Elektrofahrzeuge hervorhebt.
Der Rückruf unterstreicht die Bedeutung gründlicher Tests und Überwachung in der Lieferkette von Elektrofahrzeugen, da Batterieausfälle sowohl für Fahrzeugbesitzer als auch für die breitere Verbreitung von Elektrofahrzeugen schwerwiegende Folgen haben können.
Der Autohersteller fordert alle Besitzer betroffener ID.4-Modelle dringend auf, so schnell wie möglich einen Servicetermin zu vereinbaren, um die Brandgefahr zu mindern und sicherzustellen, dass ihr Fahrzeug sicher und effizient funktioniert.























