Auf Wiedersehen Mexiko. Toyota zieht die Tacoma-Montage aus Baja California ab und verlegt sie nach San Antonio. Große Veränderung. 3,6 Milliarden US-Dollar groß.
Sie wollen bis 2030 ein zweites Fließband in Betrieb nehmen. Dieser Zeitplan bedeutet einen langen Übergang. Vier Jahre Produktionsauslauf in Mexiko, während Texas aufgebaut wird. Die neue Linie verarbeitet 150.000 Einheiten pro Jahr. Ungefähr das Doppelte der aktuellen Kapazität? Vielleicht mehr. Es hängt davon ab, wie schnell sie skalieren.
Einen Beitrag zur örtlichen Gemeinschaft leisten. Das ist jedenfalls ihre offizielle Linie.
Die Pflanze verdoppelt ihre Größe. Fügt 2,5 Millionen Quadratmeter Fläche hinzu. Jetzt liegt Tacoma neben Tundra und Sequoix. Auch nicht weit entfernt. Bald wird auch ein neues Hinterachswerk eröffnet. Alles dicht gedrängt. Effizient? Oder einfach nur bequem?
Die Website in Baja California ist noch nicht geschlossen. Es bleibt noch vier Jahre geöffnet. Was dann? Niemand sagt. Diese Zweideutigkeit liegt in der Luft.
Unterdessen bettelt Toyota um eine USMCA-Lösung. Sie brauchen Stabilität. Die Trump-Regierung hat beschlossen, es nicht automatisch zu verlängern. Toyota baut auch Tacomas in Guanajuato. Das bleibt. Zur Zeit. Mexikanische Lastwagen werden also nicht über Nacht verschwinden. Nur… langsam?
Ted Ogawa nannte es ein „Testament“ für die Region. Er spricht über Selbstvertrauen und langfristiges Wachstum. Wenn es um Geld geht, fließen die Worte gut. Sinnvolle Jobs. Nachhaltige Arbeitsplätze. Immerhin zweitausend neue. Ist das Wort weniger wichtig als die Zahl?
Texas liebt es. Greg Abbott meldete sich sofort am Telefon.
- Unterstützt vom Texas Enterprise Fund.
- Unterstützt durch das JETI-Programm.
- Ansprüche auf unübertroffene Geschäftsvorteile.
Er sagte, es biete wirtschaftliche Chancen für Generationen. Generationen. Das ist ein großes Versprechen für ein Lkw-Werk. Vielleicht ist er optimistisch. Oder vielleicht ist er nur ein Politiker.
San Antonio gewinnt heute groß. Mexiko verliert eine Zeile später. Der Rest von uns sieht sowieso zu, wie der Preis steigt. Die Tacoma-Preise sind gerade gestiegen. Wieder. Hilft uns die Verlagerung der Produktion?
Wahrscheinlich nicht sofort. Lieferketten sind chaotisch. Vorschriften bleiben bestehen. Die Zölle bleiben bestehen. Du kaufst nächstes Jahr einen Tacoma? Es wird immer noch dem Geldbeutel schaden. Vielleicht sogar noch mehr, wenn sie die Kosten für die Rückzahlung dieser Milliarden-Dollar-Wette aufbringen.
Hier sind wir also. Amerikanischer Boden. Amerikanische Arbeiter. Amerikanische Steuern.
Der LKW ändert die Adresse. Das Preisschild?
Wir werden sehen.























