Volkswagen gibt seine Namenskonvention für Elektrofahrzeuge auf und beschließt stattdessen, etablierte Modellbezeichnungen für seine Elektrofahrzeugpalette wiederzubeleben. Das Elektro-SUV ID.4 wird bald in ID umbenannt. Tiguan, ein Schritt, der von Quellen innerhalb der IG Metall in Deutschland bestätigt wurde. Diese Verschiebung spiegelt einen breiteren Trend bei VW wider, die Markenbekanntheit zu nutzen, anstatt sich auf abstrakte alphanumerische Bezeichnungen zu verlassen.
Warum die Änderung?
Die Entscheidung steht im Einklang mit der jüngsten Strategie von Volkswagen, kalte, numerische Namen für seine Elektrofahrzeuge auslaufen zu lassen. Der kommende ID.2all Hatch wird als ID auf den Markt kommen. Polo und das ID.Every1-Konzept sollen voraussichtlich zum ID. Hoch. Dieser Ansatz zielt darauf ab, Elektrofahrzeuge für Verbraucher, die mit den traditionellen Modellen des Unternehmens vertraut sind, zugänglicher und zugänglicher zu machen.
Was ist neu?
Der Ausweis. Parallel zur Namensänderung erhält der Tiguan ein deutliches Facelift mit einem überarbeiteten Äußeren mit neu gestalteten Türen, Leuchten, Stoßfängern und Heckklappe. Erkundungsaufnahmen zeigen ein schärferes, aufrechteres Design, das an den bestehenden Tiguan mit Verbrennungsmotor und den kommenden ID Cross erinnert. Die Änderungen sind nicht nur kosmetischer Natur:
- Neugestaltung des Innenraums: Volkswagen führt neben verbesserten Materialien und einem übersichtlicheren Armaturenbrett-Layout wieder physische Tasten ein, darunter einen Lautstärkeregler. Auch der Touchscreen und das digitale Kombiinstrument werden vergrößert.
- Batterie-Upgrade: Das überarbeitete Modell wird eine überarbeitete MEB-Plus-Plattform verwenden und möglicherweise die LFP-Batteriechemie integrieren, um Effizienz und Reichweite zu verbessern. Während die 400-Volt-Architektur beibehalten wird, wird erwartet, dass die Leistung geringfügig verbessert wird, wobei die Versionen mit zwei Motoren möglicherweise einen Leistungsschub erhalten.
Der breitere Trend
Dieser Schritt unterstreicht die wachsende Erkenntnis in der Automobilindustrie, dass Markenbekanntheit für die Einführung von Elektrofahrzeugen von entscheidender Bedeutung ist. Verbraucher ziehen eher ein Elektrofahrzeug in Betracht, das den Namen eines Modells trägt, das sie bereits kennen und dem sie vertrauen.
„VW setzt auf die etablierte Attraktivität des Tiguan, um Käufer anzulocken, die sonst vielleicht davor zurückschrecken würden, auf Elektrofahrzeuge umzusteigen“, so der Branchenanalyst Mark Baldauf.
Produktion des ID. Der Tiguan wird bis 2031 im Volkswagen-Werk Emden weitergeführt, was darauf hindeutet, dass das Unternehmen eine starke Nachfrage nach diesem Modell erwartet. Der ID.4 war eines der wenigen Modelle, das im vergangenen Jahr in den USA ein Verkaufswachstum verzeichnete und seine Position innerhalb der Volkswagen-Produktpalette weiter festigte.
Diese Umbenennung ist ein klares Signal dafür, dass Volkswagen bei seiner Strategie für Elektrofahrzeuge der Vertrautheit der Verbraucher Vorrang vor abstrakter Innovation einräumt. Das Unternehmen ist davon überzeugt, dass die Nutzung des bestehenden Markenwerts die Einführung von Elektrofahrzeugen beschleunigen und seine Marktposition festigen wird.






















