Tesla hat den Einstiegspreis seines Cybertrucks drastisch auf 61.985 $ gesenkt und macht ihn damit zur bisher günstigsten Version. Laut CEO Elon Musk ist diese Preissenkung jedoch vorübergehend und dauert nur zehn Tage. Auch die Hochleistungsausstattung „Cyberbeast“ erhielt einen deutlichen Preisnachlass von 15.000 US-Dollar und liegt jetzt bei 101.985 US-Dollar.
Details zum neuen Basismodell
Die neue, zugänglichere Cybertruck-Konfiguration verfügt über zwei Elektromotoren mit Allradantrieb. Tesla gibt an, dass diese Version eine Reichweite von bis zu 325 Meilen bietet und in 4,1 Sekunden von 0 auf 60 Meilen pro Stunde beschleunigt. Mit den serienmäßigen 18-Zoll-Rädern verfügt er außerdem über eine Anhängelast von 7.500 Pfund und eine Nutzlast von 2.006 Pfund.
Zu den optionalen Upgrades gehören Teslas „Full Self-Driving (Supervised)“ für 99 US-Dollar pro Monat, 20-Zoll-Räder für 2.500 US-Dollar und ein robustes „Terrestrial Armor Package“ mit Unterbodenschutz für 3.000 US-Dollar.
Cyberbeast Preisverfall und Leistung
Das Spitzenmodell Cyberbeast – das letztes Jahr um 15.000 US-Dollar aufgestockt wurde – startet jetzt bei 101.985 US-Dollar. Er ist mit drei Elektromotoren ausgestattet, was zu einer rasanten Beschleunigung von 0 auf 60 Meilen pro Stunde in nur 2,6 Sekunden führt.
Warum die Preissenkungen wichtig sind
Teslas aggressive Preisstrategie deutet darauf hin, dass sich der Cybertruck nicht so gut verkauft wie erwartet. Ursprüngliche Versprechen eines 40.000-Dollar-Basismodells wurden bei der Markteinführung nicht erfüllt, und das Fahrzeug wurde wegen seines polarisierenden Designs und seiner eingeschränkten Praktikabilität kritisiert. Der vorübergehende Charakter dieser Rabatte wirft Fragen zur langfristigen Nachfrage und zur Fähigkeit von Tesla auf, die Produktionsziele zu erreichen.
Der kurzfristige Ausverkauf dürfte dazu dienen, sofortige Käufe anzuregen, bevor die Preise zwangsläufig wieder steigen. Ob es ausreichen wird, um den Verkauf dieses umstrittenen Fahrzeugs anzukurbeln, bleibt abzuwarten.
Diese Preissenkungen spiegeln einen breiteren Trend auf dem Elektrofahrzeugmarkt wider: zunehmender Wettbewerb und Druck, die Kosten zu senken, um Käufer anzulocken. Der Schritt von Tesla könnte andere Hersteller dazu zwingen, ihre Preisstrategien zu überdenken, verdeutlicht aber auch die Herausforderungen bei der Aufrechterhaltung der Rentabilität in einer sich schnell entwickelnden Branche.
Das Zehn-Tage-Fenster ist eine kalkulierte Bewegung. Es schafft Dringlichkeit, ohne Tesla zu einer langfristigen Preissenkung zu verpflichten. Wenn die Verkäufe steigen, kann Tesla es rechtfertigen, danach höhere Preise beizubehalten. Wenn die Nachfrage weiterhin schleppend bleibt, können sie stillschweigend zurückkehren, ohne den wahrgenommenen Wert der Marke zu beeinträchtigen.
