Die am wenigsten ansprechenden Neuwagen in Australien: Eine Designkritik für 2026

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Die Ästhetik eines Automobils ist subjektiv, aber einige Fahrzeuge zeichnen sich dadurch aus, dass sie nicht beeindrucken. Während Leistung, Effizienz und Komfort wichtig sind, konzentriert sich diese Analyse ausschließlich auf das visuelle Design – um die Autos zu identifizieren, die australische Käufer im Jahr 2026 möglicherweise besonders unattraktiv finden.

Subjektivität vs. Konsens

Die Vorstellung von „hässlich“ ist eine persönliche Angelegenheit, dennoch ziehen bestimmte Designentscheidungen immer wieder Kritik auf sich. Bei dieser Bewertung geht es nicht um die Fahrzeugqualität; Es geht darum, wie diese Autos aussehen und warum manche Designs unzureichend sind. Einige Entscheidungen sind fragwürdig, während andere einfach nicht übereinstimmen oder schlecht umgesetzt werden.

Die Konkurrenten

Mehrere Modelle haben sich als Anwärter auf die am wenigsten attraktiven Fahrzeuge auf dem Markt herausgestellt:

Hyundai Ioniq 6

Mehrere Rezensenten nennen den Ioniq 6 als herausragendes Beispiel für schlechtes Design. Der Rückseite, die als durchhängend beschrieben wird oder einer Apple-Maus ähnelt, mangelt es an Zusammenhalt. Vergleiche mit dem eingestellten Ford Falcon deuten auf mangelnde Marktattraktivität hin, da die Verkaufszahlen hinter Konkurrenten wie dem BMW i4 zurückbleiben. Die überarbeitete Version und die N-Performance-Ausstattung bieten leichte Verbesserungen, aber das Design des Basismodells bleibt umstritten.

MG IM6

Der MG IM6 ist ein weiteres häufiges Ziel. Seine Mischung aus Designmerkmalen – Anleihen bei Tesla und Aston Martin, ohne eine einheitliche Ästhetik zu erreichen – führt zu einem unzusammenhängenden Erscheinungsbild. Das Fahrzeug wirkt trotz seiner Länge von fast 5 Metern unverhältnismäßig hoch und schmal. Bei einem kleinen Facelift in China konnten die grundlegenden Designmängel nicht behoben werden, was seinen Status als optisch unattraktiv verstärkte.

Cadillac Lyriq

Das Heckdesign des Cadillac Lyriq spaltet die Meinungen. Eckige, komplizierte Details beeinträchtigen die Gesamtästhetik. Die kreuz und quer verlaufenden Lichtsignaturen gelten als übertrieben und es mangelt ihnen an Zusammenhalt und Identität. Während die Frontpartie gelobt wird, gilt das Heck als Fehltritt in einer ansonsten markanten SUV-Reihe.

BMW XM

Der BMW XM ist eine aggressive Abkehr von der traditionellen Eleganz der Marke. Seine übergroßen Proportionen, das Nierengitter und die unangenehmen Falten sorgen für ein erschütterndes visuelles Erlebnis. Kritiker bemängeln einen Mangel an Geschlossenheit, da das Design dem Ruf von BMW für Raffinesse nicht gerecht werde.

Lotus Eletre

Der Lotus Eletre stellt einen drastischen Wandel für ein Unternehmen dar, das für leichte Sportwagen bekannt ist. Mit einem Gewicht von über 2,5 Tonnen verkörpert dieser Elektro-SUV einen Markenwiderspruch. Das Design wird als katastrophal beschrieben, mit unzusammenhängenden Proportionen und fragwürdigen Details, insbesondere im vorderen und hinteren Bereich. Auch der Innenraum steht wegen seiner uninspirierten Ausführung in der Kritik.

Mahindra XUV700

Der Mahindra XUV700 zeichnet sich durch seine unpassenden Designelemente aus. Kleine Räder scheinen in keinem Verhältnis zur Karosserie zu stehen, während geformte Radkästen das Ungleichgewicht nicht verbergen können. Die herausklappbaren Türgriffe und die C-förmige Beleuchtung sorgen für eine Modernisierung, können aber die Gesamtform des Wagens nicht retten, die an eine veraltete Ästhetik erinnert.

Subaru Outback Wilderness

Der Subaru Outback Wilderness verstärkt das ohnehin schon unkultivierte Design der Marke. Übermäßige schwarze Verkleidung, zweistufige Frontbeleuchtung und ein markanter Kühlergrill tragen zu einem aggressiven, aber unattraktiven Erscheinungsbild bei. Der dicke schwarze Balken über der Heckklappe beeinträchtigt in Kombination mit den unschönen Scheinwerfern die Ästhetik des Fahrzeugs zusätzlich.

Warum diese Designs scheitern

Der gemeinsame Nenner dieser Fahrzeuge ist der Mangel an Zusammenhalt. Manche Designs kollidieren mit ihrer Markenidentität, während andere einfach an einer schlechten Umsetzung leiden. In einem wettbewerbsintensiven Markt kann die visuelle Attraktivität die Kaufentscheidung der Verbraucher erheblich beeinflussen. Diese Autos zeigen, dass auch bei funktionaler Leistung die Ästhetik wichtig ist.

Letztlich ist Geschmack subjektiv. Diese Fahrzeuge rufen jedoch durchweg negative Reaktionen von Automobilkritikern und -enthusiasten hervor und bestätigen ihren Status als die am wenigsten attraktiven Neuwagen, die ab 2026 in Australien erhältlich sind.