Mitsubishi Triton erhält Fahrwerks-Upgrade, Veröffentlichung in Australien ungewiss

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Mitsubishi hat das Fahrverhalten und das Handling seines Triton Ute durch Fahrwerksmodifikationen verbessert, die von seinem Rallye-Programm inspiriert sind. Die Änderungen, zu denen auch neue, in Zusammenarbeit mit Yamaha entwickelte Komponenten gehören, zielen darauf ab, Komfort und Stabilität, insbesondere in unebenem Gelände, zu verbessern.

Wichtige Verbesserungen: Von Yamaha abgestimmte Dämpfer und Karosseriehalterungen

Der Schwerpunkt der Upgrades liegt auf der Reduzierung von Vibrationen und der Verbesserung der Reaktionsfähigkeit. Mitsubishi hat die Vorderradaufhängung und die Karosserielager neu abgestimmt, um die Härte zu minimieren. Noch wichtiger ist, dass das Unternehmen den Performance Damper von Yamaha Motor – eine Technologie, die bereits in den Rallye-Fahrzeugen von Mitsubishi zum Einsatz kommt – an der Vorder- und Rückseite des Ute installiert hat.

Dieses Dämpfersystem ist darauf ausgelegt, Vibrationen zu absorbieren und Karosserieverformungen zu kontrollieren, was sowohl bei alltäglichen Fahrten als auch bei aggressiveren Manövern zu mehr Stabilität führt. Mitsubishi behauptet, dass die Änderungen das Rütteln bei Unebenheiten reduzieren und die im Innenraum spürbaren Motorvibrationen minimieren werden.

Markteinführung in Japan, Zeitpunkt in Australien unklar

Der aktualisierte Triton soll am 19. Februar bei den Händlern in Japan eintreffen, allerdings nur in der Top-Ausstattung GSR. Mitsubishi Australia hat noch nicht bestätigt, ob diese Upgrades für den australischen Markt implementiert werden. Diese Verzögerung ist bemerkenswert, da der australische Markt eine Schlüsselregion für den Triton ist und Käufer ständige Verbesserungen erwarten.

Der Wettbewerb mit dem Nissan Navara verschärft sich

Der Triton sieht sich in Australien mit der kürzlichen Einführung des neuen Nissan Navara zunehmender Konkurrenz ausgesetzt. Interessanterweise verfügt der Navara, der im Wesentlichen ein umbenannter Triton ist, über eine einzigartige Fahrwerksabstimmung, die vom australischen Ingenieurbüro Premcar entwickelt wurde. Nissan und Premcar behaupten, dass ihre Version im Vergleich zum Standard-Triton eine verbesserte Karosseriekontrolle und Fahrkomfort bietet.

Das aktuelle Triton-Modell kam Anfang 2024 in Australien auf den Markt und hat damit einen Vorsprung von rund zwei Jahren gegenüber dem neuen Navara. Ob Mitsubishi mit diesen von Yamaha bezogenen Upgrades reagieren wird, um seinen Wettbewerbsvorteil zu wahren, bleibt abzuwarten.

Kleinere ästhetische Aktualisierungen enthalten

Neben den Verbesserungen an der Federung erhält der auf dem japanischen Markt erhältliche Triton GSR auch kleinere kosmetische Änderungen, darunter eine neue „dunkle Titan“-Verzierung für die Mittelkonsole und die Türgriffe sowie einen serienmäßigen Heckklappenassistenten. Diese stehen nicht im Mittelpunkt des Updates, zeigen aber das Engagement von Mitsubishi für die Weiterentwicklung des Gesamtprodukts.

Die Zukunft des Triton in Australien wird davon abhängen, ob Mitsubishi die Aufrechterhaltung seines Handlingvorteils gegenüber dem neu verfeinerten Nissan Navara in den Vordergrund stellt. Das von Yamaha abgestimmte Fahrwerk könnte ein Schlüsselfaktor sein, um Käufer anzulocken, die ein anspruchsvolleres Fahrerlebnis verlangen.