Cupra hat eine deutlich aktualisierte Version seines Elektro-Fließheckmodells Born vorgestellt. Dabei werden wichtige Kritikpunkte am Originalmodell berücksichtigt, das Design geschärft und die häufig nachgefragten physischen Bedienelemente hinzugefügt. Der überarbeitete Born verfügt über ein markanteres Äußeres, ein raffinierteres Interieur und eine verbesserte Benutzerfreundlichkeit – und das alles unter Beibehaltung seines sportlichen Charakters.
Außenüberholung: Prägnanteres Aussehen, mehr Präsenz
Der 2027 Born weist eine aggressivere Ästhetik auf als sein Vorgänger. Die Frontpartie verfügt jetzt über markante C-förmige Scheinwerfer mit optionaler Matrix-LED-Technologie, ergänzt durch einen stark geformten Stoßfänger. Am Heck sind neu gestaltete Rücklichter mit dreieckigen Grafiken integriert, und ein beleuchtetes Cupra-Emblem sorgt für einen Premium-Touch. Ein markantes Element im Diffusor-Stil dominiert den hinteren Stoßfänger und unterstreicht die sportliche Ausrichtung des Fahrzeugs.
Käufer können aus sechs Außenfarben wählen: Glacial White, Midnight Black, Aurora Blue, Vapour Grey, Dark Forest und ein neues Timanfaya Grey. Je nach Ausstattungsvariante rollt der Born auf 19- oder 20-Zoll-Leichtmetallfelgen.
Innenverbesserungen: Benutzerfreundlichkeit hat Priorität
Eine der größten Beschwerden über den ursprünglichen Born und seinen VW-Geschwister ID.3 war die frustrierende Abhängigkeit von kapazitiven Touch-Bedienelementen. Cupra hat zugehört und die kniffligen Touchpads am Lenkrad zugunsten von physischen Tasten und Rollschaltern über Bord geworfen. Allein diese Änderung dürfte alltägliche Einstellungen – Lautstärke, Klimaregelung, Fensterbedienung – weitaus intuitiver machen. Unter dem zentralen Touchscreen verbleiben beleuchtete kapazitive Schieberegler für den nächtlichen Einsatz.
Auch der Innenraum erhält verbesserte Materialien, darunter Wildlederimitat auf höheren Zierleisten mit charakteristischen Kupferakzenten. Besonders hervorzuheben ist, dass die Fahrertür jetzt über vier dedizierte Fensterheberschalter anstelle des bisherigen Zwei-Schalter-Systems mit Kipphebel verfügt, was die Fensterhebersteuerung vereinfacht.
Technische Upgrades: Größere Bildschirme und Android-Integration
Das Born-Facelift erhält ein größeres 10,25-Zoll-Digitalinstrumentendisplay (das das alte 5,3-Zoll-Gerät ersetzt) und einen neu gestalteten 12,9-Zoll-Infotainment-Touchscreen mit einem Android-basierten Betriebssystem. Zu den weiteren Verbesserungen gehören neu gestaltete Scheinwerfersteuerungen und die Hinzufügung von Lüftungsschlitzen hinten. Schalensitze gehören zur Standardausstattung, wobei die VZ-Variante mit der höchsten Ausstattung über noch griffigere CUP-Schalensitze verfügt.
Leistung und Verfügbarkeit: Das VZ-Modell ist führend
Europäische Käufer haben die Wahl zwischen drei Motor-Batterie-Konfigurationen, alle mit Hinterradantrieb und optionalem Ein-Pedal-Antrieb. Die Top-VZ-Variante verfügt über 240 kW (545 Nm) und eine Beschleunigung von 0 auf 100 km/h in 5,6 Sekunden sowie eine Höchstgeschwindigkeit von 200 km/h. Es umfasst außerdem eine Startsteuerung, regenerative Bremspaddel und eine neue Klangsignatur im Innenraum.
Ob alle diese Konfigurationen Australien erreichen werden, bleibt unklar, obwohl sich Cupra Australia zuvor, wenn auch mit Verzögerungen, für das Hochleistungsmodell VZ entschieden hat.
Die Änderungen am Cupra Born stellen einen bedeutenden Fortschritt dar, nicht nur im Design, sondern auch in der Benutzerfreundlichkeit. Die Rückkehr der physischen Bedienelemente löst für viele Fahrer ein großes Problem, während die umfassenderen Verbesserungen die Attraktivität des Fahrzeugs insgesamt steigern.
